T.sonic Rhythm & Soul Band
 
 

               

     


   Bass / Vocals: Claus Bubik     Vocals: Dominik Steegmüller     Drums: Marcel Millot     Gitarre: Tom Schaffert


                                                                                                                                                                                                                                                                                          Keyboards: Klaus Dietrich



Erfrischend unkommerziell geben sich die fünf Musiker der Band “T-Sonic“. Ihre handgemachte Musik entspringt dem Rythm&Blues und dennoch trifft man die Band vorwiegend auf ihren Streifzügen durch unterschiedliche Genres an. So auch auf ihrem zweiten Album „Loving Sound“.

Da ist die wandlungsfähige Stimme des Sängers Dominik Steegmüller, der mal soulig-leicht, dann wieder kraftvoll aufbegehrend, zuweilen kehlig oder kernig klingt. Er wechselt sich ab mit Tom Schafferts Gitarre, geschmackvoll dosiert und markant  im Sound, die immer wieder die Wurzeln aufzeigt und den Eigen-Klang von T-Sonic maßgeblich prägt.

Getragen werden die Solisten von erdigen und abwechslungsreichen Grooves einer bestens eingespielten Band, die dem Prinzip „weniger ist mehr“ treu bleibt.

 

Ein Blues-Gitarrist auf Abwegen, schrieb ein Kritiker über Tom Schaffert und meinte das keineswegs abwertend. Tom Schaffert haben musikalische Grenzen nie interessiert und schon immer war er darauf aus, Elemente verschiedener Genres kunstfertig zu verbinden und daraus Neues entstehen zu lassen. 2006 rief er das einstige Studio-Projekt ins Leben und holte sich erstrangige Musiker ins Boot, aus der die heutige Band T-Sonic hervorging.

Schafferts Songwriting ist unspektakulär und wirkt nie aufgesetzt. Meist kreiert er grobe Skizzen eines Songs, konzentriert sich auf eine bestimmte Figur und überlässt den weiteren Schaffensprozess seinen Mitmusikern. Es ist vor allem Schafferts Sound, der fasziniert. Markig, durchdringend, mit Tiefgang und einer beeindruckenden Erzählkraft, in der sich Freude und Leid, Liebe und Zerstörung die Hand reichen, wie es eben nur die Kunst zu tun vermag.

 

Der Frontsänger Dominik Steegmüller ist gesegnet mit einer Stimme, die ungemein beweglich und variabel ist. Spielerisch werden Höhen erklommen, die in der Regel Sängerinnen vorbehalten sind, dabei fühlt er sich in den tieferen Lagen mindestens ebenso wohl. Steegmüller findet sich in nahezu jedem Song zurecht, verleibt ihn sich ein und trifft nicht nur den richtigen Ton, sondern den passenden Ausdruck, den Grad an Emotionalität, und besitzt die nötige Sensibilität die Grenze vom Echten zum Übertriebenen auszumachen und zu respektieren.

 

Bassist und Sänger Claus Bubik hat den Blick fürs Ganze und ein untrügliches Gespür wie ein Song sein muss, damit er seine Wirkung entfaltet und nicht überladen daher kommt. So hält er es auch mit seinem Instrument und seiner Stimme. Den trockenen, knorrigen Bass spielt er aufs Wesentliche reduziert; solide auf den Punkt und absolut songdienlich verbindet er Rhythmik und Harmonien. Er hält sich eher im Hintergrund und unterstützt den Frontgesang gekonnt mit seiner zweiten Stimme. Nur ab und zu tritt Bubik hervor und lässt mit rauer, kraftvoller Rhythm&Soul-Stimme aufhorchen. Seine Qualitäten werden auch in Übersee geschätzt. Der US-amerikanischen Songwriter Volker Strifler und BigMo luden Bubik wiederholt in die USA ein, um mit ihm zu recorden und zu touren.

 

Marcel Millot (Drums) war bereits mit Weltgrößen wie Paul Young, Tony Hadley von Spandau Ballet, Alannah Miles und Nik Kershaw unterwegs. Er gehört zu den gefragtesten Drummern des Landes, nicht zu Letzt weil seine Ohren und Augen stets offen sind, um jeden noch so kleinen Impuls aufzufangen und einzuweben. Millot ist Halt und Impulsgeber, Fundament und Verzierung, gewaltig und gefühlvoll. Er ist immer dort wo die Band ihn braucht und der Song es verlangt. 

 

An den Tasten schafft Klaus Dietrich das dezente Gegengewicht zu Schafferts Gitarren und erweitert gänzlich unprätentiös das Klangspektrum der Band. Geschickt füllt er die Lücken, hält sich jedoch bedeckt. Oft begnügt sich Dietrich mit schlichten, rhythmischen Figuren, zeigt sich in solistischen Momenten ebenso schlicht wie verletzlich.

Was die Sounds betrifft bleibt Dietrich minimalistisch und begrenzt sich leidenschaftlich gerne auf Originäres wie Rhodes, Wurlitzer, Klavier oder Orgel. In seiner Vintage-Werkstatt tummeln sich namhafte, hochwertige Instrumente, die nur noch in seltenen Ausnahmefällen den Weg auf die Bühne finden, weil es schlichtweg keinen Ersatz mehr für derartige Schmuckstücke gibt.